Die Nacht ist kommen (EG 471)

1. Die Nacht ist kommen,
Drin wir ruhen sollen;
Gott walt’s, zum Frommen
Nach sein’m Wohlgefallen,
Daß wir uns legen
In sein’m G’leit und Segen,
Der Ruh‘ zu pflegen.

2. Treib, Herr, von uns fern
Die unreinen Geister,
Halt die Nachtwach‘ gern,
Sei selbst unser Schutzherr,
Beschirm Leib und Seel‘
Unter deinen Flügeln,
Send‘ uns dein‘ Engel!

3. Laß uns einschlafen
Mit guten Gedanken,
Fröhlich aufwachen
Und von dir nicht wanken;
Laß uns mit Züchten
Unser Tun und Dichten
Zu dein’m Preis richten!

4. Pfleg auch der Kranken
Durch deinen Geliebten,
Hilf den Gefangnen,
Tröste die Betrübten;
Pfleg auch der Kinder,
Sei selbst ihr Vormünder,
Des Feinds Neid hinder!

5. Denn wir kein‘ bessre
Zuflucht können haben
Als zu dir, o Herr,
In dem Himmel droben.
Du verläßt keinen,
Gibst acht auf die Deinen,
Die dich recht meinen.

6. Vater, dein Name
Werd‘ von uns gepreiset;
Dein Reich zukomme,
Dein Will‘ werd‘ beweiset;
Gib Brot, vergib‘ Sünd‘,
Versuchung abwende,
Erlös uns! Amen.

Text: Petrus Herbert, 1566

Melodie: Petrus Nigidius, 1550  Böhmische Brüder 1566

Gesang (Melodie der Böhmischen Brüder)

Max Regers Satz (Youtube)

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Über apanat

Geschichte, Politik, Literatur
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