Was ist mir wichtig, wo ist mein Herz?

Die Kirchentagslosung „… da wird auch dein Herz sein“ (Matthäus 6,21) lässt absichtlich das Wort „Schatz“ weg.

Bei Luther heißt es „Denn wo euer Schatz ist, da ist euer Herz.“ Die Kirchentagslosung spricht den Einzelnen direkt an und richtet den Blick in die Zukunft.

Billige Energie? Hohe Rendite? Gute Unterhaltung? Soziale Anerkennung? Umfassende Allgemeinbildung? Sicherheit vor Selbstmordattentätern? Sicherheit unserer Rohstoffversorgung? Sicherheit vor Konkurrenz um unsere Arbeitsplätze und unsere Ressourcen? Sicherheit vor Armut? Sicherheit vor Misserfolg? Erfolg? Freiheit? Mitbestimmung? Demokratische Teilhabe? Beziehungen? …?

Ist mir nicht fast alles davon sehr wichtig, obwohl ich – im Bewusstsein, es sicher zu haben – es oft glaube, nicht so wichtig zu nehmen? Was wäre ich bereit, dafür zu tun? Worauf verzichte ich, um es zu behalten?

In Vers 6,19 heißt es: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen.“

Wie sammelt man aber Schätze anderswo? Wo ist der Himmel, von dem Vers 6,20 spricht?

Vielleicht werde ich auf dem Kirchentag Anregungen erhalten, neu darüber nachzudenken.

Vielleicht hilft mir auch die Offenheit, in der Hauptschüler darüber sprechen, was ihnen wichtig ist, mir weniger vorzumachen?

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Geschichte, Politik, Literatur
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