33. Evangelischer Kirchentag

Angesichts der vielfältigen Veranstaltungen des Kirchentags wünscht mancher sich vielleicht Orientierung. Die kann er u.a. finden auf der Seite des Kirchentags und auch im neusten Heft von Publik-Forum im Innenteil, wo ebenfalls Veranstaltungshinweise gegeben werden.

Ich verweise zunächst einmal auf Do 2. 6. 11-13:00 in der TU „Das Ende des Wachstums“ und  16:30 – 18:30  „Wir sind das Volk! Widerstand macht Schule“ (u.a. mit Sonja Hegasy) im Ufa Kristallpalast Kinosaal 14, St. Petersburger Str.24a (Straßenbahn 3,7,8,9 (Walpurgisstr.)

und Sa 4.6. 16:30 – 18:30, ebenfalls im Kristallpalast „Zeitenwende – Reise zu gelebten Utopien eines nachhaltigen Wirtschaftens“..

Mi, 1.6.:

18.30-23.00 Abend der Begegnung
Frauenkirche und Kreuzkirche, Altmarkt und Neumarkt, Elbe und Canalettoblick – und mittendrin die herzliche Gastfreundschaft der sächsischen Kirchgemeinden zwischen Leipzig und Dresden, Bautzen und Plauen.

Im Augenblick (31.5.) studiere ich gerade die Broschüre zum Feierabendmahl mit einigen interessanten Liturgievorschlägen, die es ermöglichen sollen, traditionelles und aufklärerisches/modernes/angekränkeltes (wie man es nennen will) Abendmahlsverständnis zu einer Gemeinsamkeit zu führen.

Die Feierabendmahle finden am Freitagabend ab 18:00 in vielen Gemeinden statt. (vgl. Programmheft, S.51-54)

Dazu gehört auch Bonhoeffers Glaubensbekenntnis (sieh Auslegung dazu), das traditionelle Formeln vermeidet, ohne gehaltlos zu werden:

Ich glaube,

dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,

Gutes entstehen lassen kann und will.

Dafür braucht er Menschen,

die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube,

dass Gott uns in jeder Notlage

soviel Widerstandskraft geben will,

wie wir brauchen.

Aber er gibt sie nicht im voraus,

damit wir uns nicht auf uns selbst,

sondern allein auf ihn verlassen.

In solchem Glauben

müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube,

dass auch unsere Fehler und Irrtümer

nicht vergeblich sind,

und dass es Gott nicht schwerer ist,

mit ihnen fertig zu werden,

als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Ich glaube,

dass Gott kein zeitloses Fatum ist,

sondern dass er auf aufrichtige Gebete

und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Amen.

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Geschichte, Politik, Literatur
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