Gelobt sei Gott im höchsten Thron (EG 103)

1. Gelobt sei Gott im höchsten Thron
samt seinem eingebornen Sohn,
der für uns hat genug getan.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

2. Des Morgens früh am dritten Tag,
da noch der Stein am Grabe lag,
erstand er frei ohn alle Klag.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

3. Der Engel sprach: Nun fürcht‘ euch nicht;
denn ich weiß wohl, was euch gebricht.
Ihr sucht Jesus, den find’t ihr nicht.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

4. Er ist erstanden von dem Tod,
hat überwunden alle Not;
kommt, seht, wo er gelegen hat.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Dies Lied von Michael Weiße gehört zu den frühen Reformationsliedern.

Es beginnt als Erzähllied, insofern es die Hauptaussagen der synoptischen Evangelien über das Ostergeschehen wiedergibt. Doch dann folgt die Selbstaussage der christlichen Gemeinde als Antwort auf das Ostergeschehen.

5. Nun bitten wir Dich, Jesu Christ,
weil Du vom Tod erstanden bist,
verleihe, was uns selig ist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

6. O mache unser Herz bereit,
damit von Sünden wir befreit
dir mögen singen allezeit:
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Melodie

Michael Weiße (1488-1533)  gab 1531 das Gesangbuch der böhmischen Brüder heraus, das mit 157 Liedern das umfangreichste der Reformationszeit war.

Heute ist das Lied als Nr. 218 in das Gotteslob aufgenommen.

Aufnahme aus der Osternacht 2010 im Kölner Dom

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Geschichte, Politik, Literatur
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